Waldfonds

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Waldfonds - Was genau ist das eigentlich?

Bei einem Waldfond, handelt es sich um einen Investmentfond, bei welchem das eingesammelte Kapital in den Erwerb und die Bewirtschaftung von Waldflächen investiert wird. Das Kapital, welches vom Anleger vorab investiert wird, kann sowohl Nutzwälder als auch tropische Regenwälder betreffen.

Nachdem die Bäume in dem gewählten Waldstück schließlich ausreichend herangewachsen sind, werden viele dieser Bäume gefällt und das Holz wird anschließend verkauft. Die dann vorhandene Differenz zwischen dem Kapital, welches zuvor durch den Waldfond investiert wurde, sowie dem Erlös durch den Verkauf des Holzes, ist die Rendite dieses Investmentfonds. Der Anleger profitiert hier bei steigenden Holzpreisen.

Rendite und Chancen von Waldfonds

Da die Holzpreise ziemlich oft variieren, ist auch die Rendite unterschiedlich hoch. Ziel des Waldfonds ist eine langfristige Rendite, zum Beispiel bei einer Laufzeit von 10 Jahren, ist die Chance hoch einen durchschnittlichen Gewinn von über 10% zu erhalten. Außerdem bestehen hohe unternehmerische Chancen, da die Waldfonds, als Sachanlage gegen die Inflation geschützt sind. Die Nachfrage nach Holz steigt zudem laut UNO in den nächsten Jahren etwa um 5 % pro Jahr an. Es handelt sich zudem um eine sehr ökologische Geldanlage.

Offenen und geschlossen Waldfonds

Man unterscheidet zwischen offenen und geschlossen Waldfonds. Offene Waldfonds werden an der Börse gehandelt. Hier ist es auch möglich, in Holz Zertifikate zu investieren. Anleger, die ihr Geld jedoch in ein spezielles Projekt investieren möchten, wählen den geschlossenen Waldfond. Bei geschlossenen Waldfonds, können die Anleger nur während eines bestimmten Zeitraums beitreten. Dann, nachdem genügend Eigenkapital eingeworfen wurde, wird der Fond schließlich geschlossen.

Die Mindestinvestmentsummen liegen bei rund 10.000 Euro. Ein geschlossener Waldfond, muss von der Bundesanstalt für Finanzleistungsaufsicht (kurz BFA) genehmigt werden. Es wird hier jedoch nicht geprüft, ob die Angaben und Annahmen des Waldfonds plausibel sind. Stattdessen wird ausschließlich geprüft, ob die Verträge auch die Aufführung aller möglichen Risiken enthalten. (Stürme, Schädlingsbefall, Feuer und Klimawandel).

Kriesensicheres Holz-Investment

Die Investition in Holz gibt es schon sehr lange, denn Holz ist ein vielseitiger Rohstoff, der eine ständig wachsende Nachfrage erlebt und im Gegensatz zu dem ständig schrumpfenden Wald steht. Durch dieses Ungleichgewicht steigen dann die Holzpreise, was wiederum bei einem Abschluss eines Waldfonds zu deutlich höheren Renditen führt. Selbst bei Krisen, bleiben die Bäume erhalten und somit die Anlage bestehen, bis sich die Zeiten wieder bessern.

Stetiger Wachstum der Anlageklasse Holz

Der amerikanische Waldinvestmentindex stieg beispielsweise von 1989 bis heute um durchschnittlich 14 Prozent jährlich an. Am häufigsten werden bei Waldfonds Waldstücke im Ausland gewählt. Besonders beliebte Waldgebiete stammen zum Beispiel aus der USA, Mittelamerika oder aus Rumänien. Bedingt durch das Klima wächst das Holz dort schneller, als das Holz bei uns in Europa. Mittlerweile investieren nicht nur umweltbewusste Menschen in die Anlageklasse Holz, in Form von Waldfonds, sondern auch viele Investmentprofis, da die Waldfonds beständig sowie Inflationsgeschützt sind und zudem durch die hohe Holz Nachfrage ebenfalls hohe Gewinne einbringen.

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